Werkeinführungen Festspiele Bayreuth

Einführungsvorträge für die Festspiele in Bayreuth

HANS MARTIN GRÄBNER

In seinen etwa einstündigen, kurzweiligen Werkeinführungen zu den Bayreuther Festspielen, verschafft Ihnen Hans Martin Gräbner vom Liszt-Flügel aus einen Überblick über die Handlung und die musikalischen Schlüsselstellen der Wagnerschen Werke.

Der Schwerpunkt liegt dabei nicht auf den aktuellen Inszenierungen, sondern – neben einem kurzen Abriss der Entstehungsgeschichte – vor allem auf dem Werk an sich, in das der Musiker anhand vieler Klangbeispiele (teilweise sogar gesungen) ebenso informativ wie charmant einführt.

Selbstverständlich können die Veranstaltungen auch ohne eine Eintrittskarte für die Festspiele besucht werden.

„Mein Einführungsvortrag soll leben, das Publikum soll idealerweise nach einer Stunde das Gefühl haben, ein Stück weit in die Welt des Wagner-Werkes eingetaucht zu sein “  beschreibt Gräbner seine Intention.

Hans Martin Gräbner ist Komponist, Pianist, Dirigent und Musikwissenschaftler, er war zweimaliger Stipendiat der Richard-Wagner-Stipendienstiftung und beschäftigt sich seit mehr als dreißig Jahren immer wieder intensiv mit dem Werk Richard Wagners.

Werkeinführungen im Rokokosaal, Friedrichstraße 2, Bayreuth, 11 Uhr (Ende ca. 12 Uhr) an JEDEM Vorstellungstag zur jeweiligen Aufführung des Bayreuther Festspielhauses.
Zusätzlich auch vor jeder Generalprobe der Bayreuther Festspiele!

Alle Neuigkeiten zu den Einführungsvorträgen der Bayreuther Festspiele auf der Facebookseite hier!

Presse

Über die Werkeinführungen von Hans Martin Gräbner

RHEINISCHE POST:

„In Bayreuth ist Hans Martin Gräbner eine Instanz. Plaudernd, singend und höchst kompetent erfüllt er dort seinen Auftrag.“


MINDENER TAGBLATT:

„Der Wagner-Kenner Hans Martin Gräbner führte in das Werk ein und begeisterte nicht nur mit seinem immensen Wissen, sondern auch mit seiner Singstimme.“

Minden (hcs). Im gut besuchten Ratsgymnasium konnte Jutta Winckler zur Einführung in die Wagner-Oper „Siegfried“ Hans Martin Gräbner gewinnen, der auch in Bayreuth tätig ist. Er ist ein hochbelesener und vielseitiger Mann, dazu ein großer Wagner-Kenner.
Er nannte in seinem Vortrag zunächst die Quellen, die Wagner zum Siegfriedstoff zur Verfügung standen:
Wagner griff auf das Nibelungenlied zurück und die deutschen Heldensagen. Weiterhin kannte er aus dem nordischen Sagengut die Edda. Obwohl die gesamte Dichtung des „Rings“ schon 1852 vorlag, kam sie erst 1862 zum Druck. Wagner hatte schon einige Zeit vor 1862 mit „Siegfried“ begonnen, doch die gesamte Oper wurde erst 1874 vollendet, sodass zwischen der Fertigstellung des zweiten und dritten Aktes eine Pause von über zehn Jahren eintrat. Der „Tristan“ und „Die Meistersänger“ schoben sich dazwischen.  Lesen Sie hier weiter >>

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RP online

"Wahrscheinlich wurde diese Oper noch nie mit so viel Kenntnis, so viel Esprit, so viel Humor, so viel Musikalität und so kurzweilig erklärt."

Krefeld.  von HEIDE OEHMEN – Warum Richard Wagner seinen „Lohengrin“ quasi vom Ende aus komponierte – den letzten Satz zuerst – und warum er die Uraufführung seiner Oper verpasste, erfuhr das Publikum bei einem unterhaltsamen Abend mit Hans Martin Gräbner. Er ist eine kundige und unterhaltsam Instanz bei den Festspielen in Bayreuth.   Lesen Sie hier weiter >>

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RWV Bamberg:

"Es lohnt sich für jeden, der unabhängig von seinen Vorkenntnissen Wagners Werke wirklich ein bisschen mehr verstehen will"

Historie

Einführungsvorträge im Steingraeber-Haus

Mit Hans Martin Gräbners Vortragsreihe lebt eine Tradition wieder auf

 

Bereits in den Fünfzigerjahren fanden bei Steingraeber Einführungsvorträge unter der Schirmherrschaft des Richard Wagner Verbandes Bayreuth statt.

Es waren der Wiener Kapellmeister Maximilian Kojetinski (35 Jahre lang Studienleiter bei den Bayreuther Festspielen und 1988 stilsicher in der Bayreuther Generalprobenwoche verstorben) und der unvergessene Erich Rappl, welche die oft schwierige Aufgabe meisterten, die Inszenierungen von „Neu-Bayreuth“ zu kommentieren – beide traten in der Atmosphäre von „Alt-Bayreuth“, dem Rokokosaal des Steingraeber-Hauses auf.

In diesem originalen Ambiente der Belle Etage des „Markgräflichen Camerier“ von Liebhardt hatte bereits in den 1920er Jahren Daniela Thode von Bülow (Stieftochter Wagners und Enkelin Liszts) Vorträge für Wagnerianer gehalten – allerdings in geschlossener Gesellschaft.

Schon 40 Jahre vorher, von 1878-1882 nutzte Franz Liszt den Rokokosaal als seinen Salon.